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März 31, 2008

Posted by hexeclaire in Uncategorized.
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Rotkohlwelten

 

Manchmal möchte man mit aller Kraft wünschen und muss doch innerlich die Handbremse anziehen. Viel hift nicht unbedingt viel. Es ist besser in der eigenen Mitte zu stehen und von dort aus ein Thema anzusprechen und dann loszulassen. Vielleicht noch daran zu denken, aber es keinesfalls noch einmal zu umklammern. Das ist das Schwerste in der Magie. Ich muss lachen wenn irgendwelche Motivationstrainer oder sonstige Gurus von oben herab über die Menschen ausbreiten: “Du musst nur loslassen, es ist so leicht!” Das ist nicht nur zynisch wenn jemand ein wirklich tiefes Problem hat, es ist auch an der Materie vorbei gedacht.

 

Das (magische) Loslassen zu erlernen ist eine Kunst. Und Künste darf man üben, üben, üben. Genau so wie man malen nur durch malen lernt. Wir dürfen üben, wir dürfen auch mal scheitern und wir dürfen uns wieder aufraffen. Es muss nicht alles leicht sein, aber man muss es sich auch nicht selbst schwer machen. Einfach üben, seinem “Do” (Weg) folgen. Als ich eine zeitlang asiatische Kampfkünste gelernt habe, hatte das den angenehmen Nebeneffekt das ich den Sinn und die Bedeutung des Weges als Weg begriffen habe. Einfach wieder aufstehen, weiter üben, sich nicht beirren lassen.

 

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